Havellandhalle Berlin - Brandenburg Tennis, Badminton, Squash, in Seeburg
Racketsport Outdoor Fitness Wellness Kinder Events Weitere Dimensionen
Turnierposter Programmablauf Spieler-Info Publikumsbereich
Shuttle-Bus Sponsoren Kurzrückblick Lageplan
Impressionen Medienpräsenz Fernsehberichte
 

Kurzrückblick

Knapp 7.000 Zuschauer besuchten die Porsche Havellandhalle Open 2006 im Rahmen der Internationalen Meisterschaften von Berlin-Brandenburg, um die Rückkehr der Tennis-Legenden zu erleben.

„Das hat viel Spaß gemacht“, sagte der einstige Davis- Cup-Held Carl-Uwe Steeb am Ende eines bemerkenswerten Tennis-Sonntags. Steeb bezwang in einem mitreißenden und spektakulären Schaukampf den Schweden Mikael Pernfors knapp im Tiebreak des dritten Satzes mit 4:6/6:4 und 7:6(10:8).

Im ersten Satz war es vor allem Mikael Pernfors, der seine Klasse immer wieder aufblitzen ließ, in dem er seinen Gegner von einer Ecke in die andere schickte. So gelang es dem French Open -Finalisten von 1986 auch knapp den ersten Satz mit 6:4 für sich zu entscheiden. Als Carl- Uwe Steeb dieses Ergebnis im zweiten Satz mit einer herausragenden Leistung umgedreht hatte, ertönten von der vollbesetzten Tribüne des Center Courts immer wieder „Let’s go, Charly“-Rufe.

Steeb gewann auch den darauf folgenden Champions-Tiebreak knapp mit 10:8 und sagte im Interview auf dem Platz, dass ihn „die großartige Stimmung auf dem Center-Court der Havellandhalle sehr an seine großen Davis-Cup Siege erinnerte“.

Bei der Siegerehrung, die von den Hauptsponsoren Porsche, der Qatar Tennis-Federation und Bombardier sowie den Schirmherren Jörg Schönbohm und Konrad Birkholz durchgeführt wurde, meinte Mikael Pernfors, dass auch er „von der Stimmung mitgerissen wurde und im kommenden Jahr hoffentlich die Chance für eine Revanche erhalte“.

Nur wenige Minuten später betrat die ehemalige Nr. 1 der Weltrangliste Natascha Zvereva und die erst 11-jährige deutsche Jugendmeisterin Daria Gajos vom Rot-Weiß- Seeburg e.V. den Center-Court, um einen Schaukampf auszutragen. Die Beifallsstürme für Daria bekundeten, wie sehr sich „Tennis Deutschland“ nach einem neuen Topstar sehnt. Bei der anschließenden Pressekonferenz sagte die mehrfache Wimbledonsiegerin, dass „Daria Gajos ein enormes Potential habe und sich Deutschland für die Zukunft große Hoffnungen machen könne.“

Das darauf folgende Damen-Einzel wurde durch die verletzungsbedingte Absage von Anke Huber zu einem spannenden und hochklassigen Duell zwischen der kurzfristig eingesprungenen Französin Nathalie Tauziat und der Bulgarin Magdalena Maleeva. Die ehemalige Nr. 3 der Welt, Magdalena Maleeva, die in 2005 noch Deutschlands derzeitige Nr. 1 Anna Lena Grönefeld klar in 2 Sätzen besiegt hatte, zeigte sich in Topform und konnte sich am Ende über einen knappen 6:4/6:4-Erfolg freuen.

Die Wimbledonfinalistin und ehemalige Nr. 3 der Welt Nathalie Tauziat war mit ihrer Leistung ebenfalls zufrieden,„ärgerte sich nur ein wenig , dass sie den 4:2-Vorsprung aus dem 1. Satz nicht nutzen konnte.“ Die beiden Spielerinnen wurden von den Zuschauern unter stehenden Ovationen in den Publikumsbereich verabschiedet.

Dort standen zur Freude aller Tennisfans nicht nur die Spieler/innen, sondern auch die ehemalige Nr. 11 der Welt und Fed-Cup-Siegerin Eva Pfaff und die derzeitige Nr. 26 der WTA-Weltrangliste Kveta Peschke zu Autogrammstunden und Interviews zur Verfügung.

Bei den Internationalen Meisterschaften von Berlin- Brandenburg verteidigte die Vorjahresmeisterin Svenja Exner (Blau-Weiß Berlin, 1. Bundesliga) ihren Titel mit einem 5:7, 6:4, 6:3 gegen ihre Mannschaftskameradin Vivien Weber. Bei den Herren war Nicolas Bruns (ebenfalls Blau-Weiß Berlin) mit einem 3:6, 6:1, 6:2 gegen Benjamin Potsch (Die Känguruhs) erfolgreich. Sheikh Mohamed Bin Faleh Al Thani aus Qatar hatte mit einer Wildcard für den Rot-Weiß Seeburg e. V. an den Meisterschaften teilgenommen.

Der internationale Flair der Veranstaltung und die begeisterte Stimmung auf dem Center Court übertrug sich auch auf den Publikumsbereich, in dem sich die Sponsoren und Eventpartner präsentierten. Mittendrin im ungezwungenen „get together“ boten sich hier wertvolle Möglichkeiten neue Kontakte zu knüpfen.
Mit knapp 7.000 Besuchern und einer regionalen sowie überregionalen Medienpräsenz wurden die Porsche Havellandhalle Open 2006 ein sportlicher Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben Berlin-Brandenburgs.

 

 
News